Ambrose Akinmusire (USA)

Ambrose Akinmusire
Website #american #jazz #rising #star
    Ambrose Akinmusire (tp) Sam Harris (p) Harish Raghava (bg) Justin Brown (dms)
Der kalifornische Trompeter Ambrose Akinmusire eroberte mit nur 35 Jahren und bereits 20 Jahren Karriere schnell die internationale Jazz-Szene und ist fest in der zeitgenössischen Musiklandschaft verankert. 2014 veröffentlichte er seine zweite Kollaboration mit dem legendären Label Blue Note Records, mit dem esoterischen Titel The imagined savior is far easier to paint, in dem er mit verblüffender künstlerischer Reife verschiedene musikalische Hybridisierungen erforscht. Er erscheint mutig sowohl in der Mitte als auch an der Peripherie des zeitgenössischen Jazz und öffnet, die Tradition würdigend, die Tür zu Hip-Hop, europäischer Kunstmusik oder Joni Mitchells heterogenem Folk. In diesem Frühjahr wird er seine Suche nach neuen musikalischen Paradigmen nach Cully exportieren, wo er neben seinem erhabenen Quartet auftreten wird.

GoGo Penguin (UK)

GoGo Penguin
Website #acoustic #trio #future #jazz
    Chris Illingworth (p) Nick Blacka (bg) Rob Turner (dms)
Eine beispiellose Musik, sehr aktuell, definiert als "acoustic electronica". Das Trio GoGo Penguin, bestehend aus Chris Illingworth am Keyboard, Nick Blacka am Bass und Rob Turner am Schlagzeug, ist von verschiedenen Strömen elektronischer Musik inspiriert. Mit ausdrucksstarken Melodien am Piano spielend, zu einem Hintergrund aus eingängigen Rhythmen und geräuschvollen Arcade-Spielen, begleitet von kraftvollen Basslinien, bieten sie einen mitreissenden Akustik-Jazz an. Mit ihrem dritten Album, Man Made Object, das Anfang 2016 veröffentlicht wurde, tritt die Band dem exklusiven Club der britischen Künstler bei, die bei dem größten Label des Welt-Jazz, Blue Note Records, unterschrieben haben. Unterstützt von Gilles Peterson und Jamie Cullum präsentieren sie in Cully A Humdrum Star, ihr neues Album.

Tobias Preisig Solo (CH)

Tobias Preisig Solo
Website #experiment #swiss #discover
    Tobias Preisig (v)
Als Liebling des Festivals ist der Schweizer Violonist nicht zu seinem ersten Besuch in Cully: 2013 residiert er im Jardin (heute zur Bühne des Clubs geworden), 2015 gibt er mit seinem Power-Duo Egopusher ein muskulöses Konzert im Next Step, gefolgt von der ein Jahr späteren poetischen Aufführung mit dem Pianisten und Organisten Stefan Rusconi im Temple.
In diesem Jahr präsentiert sich Tobias Preisig als Solo fur seinen Auftritt unter dem schwarzen Zelt Cullys. Seine von raum erfüllenden Klangebenen getragenen Violine, wird dem analogen Synthesizer Ehre machen, die verwirrendende Illusion eines Geister-Duos vermittelnd. Schleifend, klauend, flüsternd und brüllend schiebt Tobias Preisig sein Instrument aus der stereotypen Welt heraus, auf die er zu oft beschränkt ist, um virtuos ein zeitgenössisches Violinenvokabular zu entwickeln, das zugleich anmutig und brutal, meditativ und nervös ist.