Fatoumata Diawara MLI
Fatoumata Diawara (lead-voc), Yves William Ombe Monkama (dms), Juan Finger (bg, kbd, dir mus), Jurandir Da Silva Santana (g), Fernando Javier Tejero Velez (kbd)
Zum Abschluss dieser Ausgabe werden zwei bedeutende Frauen der westafrikanischen Musikszene im Chapiteau gefeiert. Die gambische Kora-Spielerin Sona Jobarteh eröffnet den Abend, bevor die Bühne an die malische Gitarristin und Sängerin übergeben wird. Fatoumata Diawara singt in ihrer Muttersprache Bambara und erzählt von Afrika anhand ihrer eigenen Erfahrungen. Von Leid bis hin zu wiederentdeckter Freude – ihre Texte setzen sich mit wichtigen Themen auseinander und verwandeln sie in eine universelle Botschaft der Hoffnung, die durch ihre Stimme voller Liebe und Widerstandskraft zum Leben erweckt wird. Ihr energiegeladener, verbindender Auftritt beendete die Ausgabe 2018 mit dem französischen Sänger -M- als Special Guest und begeisterte das Publikum. Es gibt allen Grund, die Rückkehr dieser bemerkenswerten und aufrichtigen Künstlerin zu feiern, die das gesamte Publikum mit Sicherheit in euphorische Freude versetzen wird.
Sona Jobarteh GMB
Sona Jobarteh (voc, kora, g), Eric Appapoulay (g), Yuval “Juba” Wetzler (dms), Andrew McLean (bg), Anselmo Netto (perc), Sidiki Jobarteh (balafon)
Bei der 40. Ausgabe begeisterte Sona Jobarteh das Chapiteau mit ihrer mitreißenden Energie, sodass das Festival sie umgehend für die diesjährige Ausgabe wieder einlud! Die in London lebende Sängerin und Kora-Spielerin gambischer Herkunft ist eine der wenigen Musikerinnen, die dieses westafrikanische Instrument beherrschen und damit die Tradition der Griots, der Hüter des mündlichen Erbes, fortsetzen. Ihre Kompositionen würdigen die Klänge der Mandinka und loten durch Experimentierfreudigkeit deren volles Potenzial aus. Mit ihrem inspirierenden Ansatz gestaltet die international renommierte Virtuosin die Musik, die sie geerbt hat, auf elegante Weise neu und verleiht ihr eine schillernde, zeitgenössische Form.